Mittels Sirenenalarm wurden wir am Dienstag den 05.05.2026 um 16:13 zu einem Waldbrand neben der L407 nach Rettenegg alarmiert.
Eine abgerissene Stromleitung löste einen rund 4,4 Hektar großen Waldbrand aus. Da sich das Feuer durch den starken Wind bereits stark ausgebreitet hatte, wurden schon 7 Minuten nach der ersten Alarmierung weitere Feuerwehren, darunter auch Feuerwehren aus dem benachbarten Niederösterreich, alarmiert.
Um die Wasserversorgung für die großflächigen Löscharbeiten sicherzustellen, wurden mehrere Zubringerleitungen mit Tragkraftspritzen und Tauchpumpen vom direkt daneben verlaufenden Bach aufgebaut. Damit sich die Einsatzleitung im steilen Gelände einen Überblick von oben verschaffen konnte, wurden rasch die Drohne und das ELF des BFV Weiz alarmiert.
Da der Wind immer wieder drehte und sich der Brand weiter ausbreitete, wurde der 1. Waldbrandzug des BFV Weiz zur Unterstützung alarmiert und Hubschrauber der Flugpolizei angefordert. Gegen 19 Uhr war der Brand so weit unter Kontrolle, dass der Waldbrandzug mit dem Aufspüren von Glutnestern begann und den Waldboden sorgfältig umgrub. Die Löscharbeiten werden bis zum Einbruch der Dunkelheit andauern und am nächsten Morgen fortgeführt.
Um eine unerwartete Ausbreitung über die Nacht zu verhindern, wird von der FF Gasen und der FF Miesenbach eine Brandwache eingerichtet. Am nächsten Morgen um 7 Uhr wird der 2. Waldbrandzug des BFV Weiz die Löscharbeiten und das Aufspüren der Glutnester fortsetzen.
Insgesamt waren 16 Feuerwehren aus zwei Bundesländern und vier Bezirken, die Polizei, das Rote Kreuz und die Landesforstdirektion Steiermark mit 206 Einsatzkräften sowie drei Hubschrauber der Flugpolizei im Einsatz.
Bericht: BI d.V. Lukas Gammel BFV Weiz
Unsere Tätigkeiten am Einsatzort:
- Brandbekämpfung mittels C Rohren
- Wassertransport mit dem TLF-A 4000
- Wasserversorgung per Tragkraftspritzen und Schlauchleitungen
- Durchführung von Nachlöscharbeiten und Hitzekontrolle mittels Wärmebildkamera
Unsere Eingesetzten Kräfte:
- Feuerwehr Strallegg mit TLF-A 4000, HLF1-LB, LKW-A, MTF-A und 26 Feuerwehrmitgliedern
Fotos: FF Strallegg